Das vorlaufende Ashramfest vor Datta Jayanti 2009 war die 25. Internationale Ramayana Konferenz, die vom Mysore Ashram und der Hindu-Vereinigung aus Delhi, Vishwa Sahitya Samskriti Sansthan, veranstaltet wurde. Sri Brahmadeo aus Trinidad, ein früherer Sekretär von Maharishi Mahesh Yogi, der nun ein Devotee von Sri Swamiji ist, war der Initiator und hauptsächliche Organisator  im Vorfeld. Die Referenten und besonders geladenen Gaesten kamen u.a. aus Indien, USA, Mexiko,Trinidad, Mitteleuropa, Thailand.
Das Ramayana gilt als eines der klassischen hinduistischen Epen wie das Mahabharata etc. Die Autorenschaft des 24 000 Verse zählenden Werkes wird dem Weisen Valmiki zugeschrieben  Es existieren eine Vielzahl von verkürzten Prosaversionen des Werkes in fast allen Ländersprachen. Die zentralen Helden in dem Epos sind vor allem Sri Rama, die Verkörperung einer Herabkunft Gottes (Avatara) und ausschließlich rechtschaffen handelnder König, Sita, seiner königlichen Gemalin, Lakshman, seinem Bruder und Hanuman, seinem Diener in Affengestalt, der mit seinen vielen göttliche Qualitäten Sri Rama vor allem bei der Suche nach Sita und dem Kampf gegen den Dämonen Ravana behilflich ist.
Am Abend vor der Konferenz gab ein bekannter nordindischer Sänger ein kurzes Konzert in der Prayer Hall, bei dem er mit wenigen einfachen indischen Instrumenten Verse aus dem Ramayana sang und in Hindi erläuterte. Seine Stimme war von so außerordentlichem Bhakti geprägt, dass es ein Genuss war, ihm zuzuhören, auch wenn man als ausländischer Devotee nichts von den Texten verstand.
Die meisten Gäste der Ramayana-Konferenz waren bis zum 29.11.09 in der Arka Ganapati Kuteera untergebracht, weshalb es dort in der Unterbringung von den Devotees einige Engpässe gab während der Konferenz bis zum 1. Datta Jayanti-Tag. Insgesamt waren am ersten Konferenztag ca. 70 ausländische Devotees anwesend, deren Zahl während der nächsten Tage sprunghaft auf ca. 170 anstieg.. Das Programm war nach verschiedenen Themenkomplexen gegliedert und daher leicht ueberschaubar. Die bereits angereisten auslaendischen Devotees nahmen zum Teil als kurzfristig ernannte Delegierte daran teil, wenn man allgemeines Interesse an den Konferenz-Veranstaltungen zeigte und eine Spende gab. Natürlich konnte man als Nicht-Deligierter auch dabeisitzen.
Sri Swamiji sprach in der Eröffnungsrede größtenteils in Hindi und Englisch. Er sagte u.a., dass „Rama“ oder „Sri Rama“ oder „Sri Ram Jai Ram Jai Jai Ram“ Mahamantras (große, wichtige Mantren) seien, die man täglich chanten sollte. Manche (vor allem ältere indische Devotees) würden verschiedene Geräusche bei ihren täglichen Verrichtungen von sich geben/murmeln wie „Pffffff, Uuuuhhh, Aaahhh“ etc. (alle Devotees lachten natürlich herzhaft über Seine Geräusche), die aber nur Zeit-(und Energie)vergeudung seien. Man sollte stattdessen besser „Rama“ sagen oder murmeln, was das allgemeineWohlbefinden steigere. Man sollte das Rama-Mantra jeweils mit der Atmung kombinieren, um einen optimalen Rhythmus zu haben (und auch das Mantra besser verinnerlichen zu können). Auch Er Selbst sei ein Hanuman-Diener (Sevak). Falls man das Ramayana immer wieder lese, zeige sich jedes Mal wieder eine etwas andere Bedeutung des Inhalts. Das Ramayana hätte ebenfalls vedantische Bedeutung.. Die Dämonen und Götter im Ramayana könne man in seinem eigenen Körper finden; die Affen, die Rama im Kampf gegen Ravanas Armee halfen, sind unser „Monkey-Mind“. Jedes Kapitel des Ramayana spreche ein anderes Nervenzentrum in unserem Körper an. Das Ramayana habe letztlich Atma Jnana (das Wissen um das eigene Selbst) zum Ziel. Unser Geist würde sich häufing innerhalb von nur 10 Minuten drastisch verändern. Man steht z.B. morgens mit einem sehr entspannten und erhabenen Gefühl auf und kann wenig später durch ein kleineres Ereignis ausgelöst, sich plötzlich tief depressiv fühlen – das ist das Zeichen von unserem nicht balancierten „Monkey-Mind“.
Wir haben je 2 Tatorgane etc auf jeder Körperseite (wie 2 Augen, 2 Ohren, 2 Hände und 2 Arme etc.), und wir hätten nur 1 Herz. Tatsächlich haben wir aber 2 Herzen: das spirituelle davon, befinde sich auf der rechten Körperseite. Ihr solltet herausfinden, was die Mystik hinter diesen Systemen in unserem Körper ist. Findet die Bedeutung!
Was ist der Atman? Wie sollte man sich verhalten…. All das (und mehr) finde man im Ramayana. Lest wieder und wieder das Ramayana. Falls man die Reden (während der Konferenz) nicht verstehe, mache das nichts, und man könne innerlich kontinuierlich ein Rama-Mantra chanten. Das wird Euch gute Energie und Verstehen geben!
Die verschiedenen Reden der Konferenz variierten tatsächlich von gut verständlichen Vorträgen bis zu für Europäer fast unverständlichen Reden u.a. aufgrund des starken indischen Akzents einiger Referenten. Dabei gab es viele Beiträge, deren Inhalt auch für den nichtbewanderten Zuhörer informativ und anregend waren wie z.B. einige über die spirituelle Bedeutung des Ramayana. Auch über indirekte Aussagen des Ramayana, z.B. zum rechtschaffenen Leadership in Organisationen wurde ausführlich referiert. Sri Swamiji und Sri Balaswami kamen häufiger zu unterschiedlichen Zeiten zu den Veranstaltungen und hörten den Vorträgen zu.
Während der Konferenz fand auch ein Kriya Yoga-Kurs statt, der sich allerdings nachmittags mit den Konferenzzeiten überschnitt.
Nach der Sri Chakra Puja am 28.11.09 sagte Sri Swamiji u.a. auf Englisch, dass dieses Jahr Datta Jayanti das besondere Thema „SGS Datta Seva“ sein soll. Es seien nur 5 Rupien pro Tag und Person, die man an den Ashram geben würde. In anderen Ashramas würden die dortigen Devotees 1 Monatsgehalt im Jahr geben. Er würde nach solchen Beträgen nicht fragen, sondern eben nur nach den 5 Rupien pro Tag. Diese Unterstützung der Devotees würde nicht so sehr Ihm oder dem Ashram zugute kommen als uns selber. Die Beteiligung daran sei sehr, sehr gut für unser Karma! Später sagte Er noch, dass Er Seiner eigenen speziellen Astrologie folgen würde, der Ganapati Sachchidananda-Astrologie (dabei klatschten alle Devotees begeistert), die anderes als die übliche Astrologie sei (Sri Swamiji richtet sich grundsätzlich nach Seinen eigenen Maßstäben und Zeitberechnungen.)
Am gleichen Abend gab Sri Swamiji zur Freude aller Devotees ein Konzert in der Nada Mantapam. Neben sehr schönen Rama-Bhajans spielte Er mit Seiner Begleitgruppe den herausragenden „Raga Ram Priya“, der besonders auf das Svadhisthana Chakra wirken soll. Erstmals bei einem Konzert von Ihm wurden die detailierte Entprechungen des Ragas auf eine Leinwand neben den Musikern projiziert, die u.a. das Rasi, das Tattva, den entsprechenden Edelstein etc. auflisteten und wie der Raja generell auf den Körper und die Psyche wirkt.
Sri Balaswami war einer der Hauptredner zum Abschluss der Ramayana-Konferenz. Er hielt in sehr gutem Englisch ein bemerkenswerte Rede, rezitierte immer wieder die relevanten Verse aus dem Ramayana aus seinem Gedächtnis und zeigte dabei viele versteckte Bedeutungen auf, die im Ramayana-Text zu finden sind. Dabei ging er auch auf die von vielen spirituellen Organisationen wie auch auf einen neuen viel diskutierter Spielfilm ein, wo speziell auf  die Jahreszahl 2012 hingewiesenen wird, die von vielen als ein Jahr von umwälzenden Naturveränderungen/-zerstörungen vermutet wird Er sagte dazu, dass das Ramayana ausführe, dass solange das Ramayana da sei, Flüsse, Berge und auch Gurus da seien, um ihre Anhänger zu segnen. Die Aufgabe eines Gurus sei u.a. Abhaya (angedeutet durch die erhobene offene rechte Handfläche dem Devotee entgegen) zu geben, das ihm versichere: Fürchte Dich nicht! Ich bin hier!
Sri Swamiji sagte als letzter Sprecher u.a., dass Bhava (intensives spirituelles Gefühl) schwierig sei zu erreichen. Dann sagte Er aber gleich darauf, dass Bhava nicht schwierig zu erreichen sei. Die Unterweisung (des Gurus) dahinführend sei (aber) schwierig zu erhalten. Aber auch die Unterweisung sei nicht schwierig zu bekommen. Die Praxis (des einzelnen Devotees) sei schwierig (zu erreichen). Auch diese sei aber nicht schwierig zu erreichen. Schwierig sei letztlich, Siddhi (die Vollendung der spirituellen Praxis) zu erreichen!
Durch das Chanten/Lesen eines Ramayana-Teils wird ein bestimmter Teil auch in unserem Körper angesprochen und reagiert entsprechend (mit spezifischen Vibrationen). Es sei egal, welchen Ramayana-Text man auswähle, ob den von Valmiki oder das Tulsidas-Ramayana…
Er betonte wiederum wie am Anfang der Konferenz, Sahaja Pranayama (die natürliche rhythmische Ein- und Ausatmung) zu praktizieren zusammen mit dem Chanten eines Mantras. Man hätte nur eine bestimmte Anzahl von Atemzügen (Hamsas) in seiner Lebensspanne zur Verfügung. Vergeudet keinen einzigen Hamsa! Man sollte vor allem sich nicht gefühlsmäßig irritieren lassen oder auch ärgerlich werden, da ansonsten der Pranafluss unbalanciert wird und Hamsas verloren gingen.
Ein für den gleichen Nachmittag angesetztes Informationstreffen aller ausländischen Devotees musste kurzfristig abgesetzt werden, da durch die verlängerten Redezeiten der Konferenzteilnehmer die Konferenz viel später als erwartet endete und keine Zeit (und Energie) mehr blieb, um dieses durchzuführen.

Das Datta Jayanti-Fest startete früh am Morgen des 30.11. in der Prayer Hall vor dem dortigen Dattatreya-Tempel mit den Einweihungen in die Audumbara Guru Datta Diksha, die jedes Jahr zu dem Fest durchgeführt wird. Die verhältnismäßig für die Anzahl der Devotees kleine Prayer Hall war entsprechend voll gedrängt mit den Anhängern aus aller Welt. Aus Malaysia waren dieses Mal mit 67 Devotees die größte Anhängerzahl erschienen seit Ashrambestehen, mehr noch als zu Sri Swamijis 60. Geburtstag. Deren Kindergruppe sollte am 3. Dezember ein Tanzspiel zu Bhajans von Sri Swamiji in der Nada Mantapam aufführen und war mit ihren jeweiligen Familienmitgliedern und der Tanzlehrerfamilie erschienen. Mehr als 40 malayische Devotees konnten in den Cottages untergebracht werden, ein Teil der Gruppe nächtige allerdings in einer der indischen Sammelunterkünfte in der neuen Ramashankara Kutira. Aus Deutschland und der Schweiz kamen lediglich jeweils 10 und 6 Devotees.
Nach der Sri Chakra Puja an dem Mula Virat Idol, das schon Sri Padavallabha (gilt als 1. Reinkarnation von Sri Dattatreya) verehrt wurde, bestieg Sri Swamiji zum Wohl der gesamten Welt den Goldenen Audumbara Simhasana (Löwen-) Thron in der Prayer Hall. Dieser wurde aus dem Holz von Audumbara-Bäumen gezimmert und mit einer Goldschicht überzogen, wie Prasadi später ausführte. Man könne die weitreichende Bedeutung von Sri Swamijis Thronbesteigung ermessen! Sri Swamiji strahlte auf dem Thron sitzend überaus intensiv und wohlwolend, was fast körperlich spürbar war. Er verlieh Sri Swamiji den Titel Vishwa Hindu an Dr. Vyas, dem Vorsitzenden der Ramayana-Konferenz. Dieser sagte bewegt, dass er nicht im Traum an die Verleihung des Ehrentitels gedacht hätte. Er sei nur die Puppe in Gottes Hand (die nach Seinen Maßgaben handelt). Sri Devi aus Frankreich hatte 2 Bücher in die französische Sprache übersetzt. Diese wurden während der Gelegenheit von Sri Swamiji veröffentlicht.
Dann wurde bekanntgegeben, dass ein „Datta Kamadala“ von nun an im Ashrambuchladen erhältlich ist, der aussieht wie ein traditioneller Wasserbehälter eines traditionellen indischen Sadhus, Er ist eine Art Spardose, in die man täglich nach Sri Swamijis Empfehlung kleineres Wechselgeld einwerfen könnte, um sie dann später mit in den Ashram zu bringen und auszuleeren in die dortigen Spendenbehälter (Allerdings sollten ausländische Devotees die Münzen ihrer Währung in Banknoten und danach in Rupien umgetauscht haben.).
Nachdem Sri Swamiji von dem Goldenen Thron heruntergestiegen war, wies Er erneut eindringlich auf die Beteilung der Devotees beim „SGS Datta Seva“-Programm (5 Rupien pro Tag und Person) hin. Wie Er weiterhin verdeutlichte, sollte man Seva (Tätigkeiten, die dem Ashram zugute kommen) machen, wenn man für einige Zeit hier sei. Könnte man dieses aus irgendwelchen Gründen aber nicht tun, sollte man nur seine Mahlzeiten einnehmen und nach vielleicht 3 Tagen wieder abreisen (also nicht so lange untätig im Ashram sein) – auch das sei Seva. Man sollte dann aber andere, die hier Seva verrichteten nicht unnötig kritisieren! Redet keinen Unfug! Sie seien alle Seine Kinder, seine Patienten hier in dem spirituellen Hospital. Sie alle seien Seine Affen (Monkeys – Bezug zum Ramayana). Er Selbst sei Rama. Ihr habt kein Recht dazu, den anderen zu kritisieren. Sie alle tun ihr Mögliches an Unterstützung. Falls Ihr schlecht über einen anderen Monkey redet, bekommt er nicht die schlechte Energie ab, sondern sie wird schließlich auf Euch selbst transferiert! Falls man in der Lage dazu sei, sollte man seine Initiative und Einsatzkraft während des Ashramaufenthalts zur Verfügung stellen (You can give your breath – einen Teil der Lebenskraft für den Meister). Später sagte Sri Swamiji, es gäbe viele Radhas aber nur einen Krishna (womit Er sich Selbst meinte). Meine letzten Worte: Bitte werdet Mitglieder in dem SGS Datta Seva-Programm!
Am Nachmittag fand die Einweihung der 365 „Janma Dina Stupas“ vor Sri Swamijis Guru Nilayam statt. Während des Zeremoniells saßen alle Devotees recht nahe bei Sri Swamiji und den besonders geladenen Gästen in der herrlich strahlenden Sonne. Es entstand eine sehr schöne entspannte Atmosphäre. Die besondere Janma-Stupa mit Sri Swamijis (englischem) Geburtstag wurde zuerst eingeweiht, die aus 9 verschiedenen Kristallen bestand. Anschießend schritt Sri Swamiji Selbst mit Sri Balaswami und einigen Helfern von Stupa zu Stupa, um diese jeweils mit einem kurzen Ritual einzuweihen. Wir Devotees waren vorher aufgefordert worden, unsere Geburtstags-Stupa ausfindig zu machen und davor auf Sri Swamijis Einweihung zu warten. Dieses Zeremoniell zog sich über mehr als eine Stunde hin. Da die Stupas teilweise nur wenig von einander entfernt installiert worden und die Wege dahin etwas eng waren, entstand auch für Sri Swamiji teilweise einige Enge und physische Bedrängungen, die Er jedoch schweigend hinnahm. Am Abend gaben Bhajangruppen von verschiedenen Ashrams ihr Bestes, als sie besondere Bhajans in der Nada Mantapam in Anwesenheit von Sri Swamiji spielten und sagen. Zum Ende hin sprach Sri Swamiji dann fast nur in Telegu. Dieses Jahr Datta Jayanti war leider keine ausreichende Unterstütung von Devotees bei dem Headphone-Seva vorhanden, weshalb es keine Übersetzungen gab. Das war allerdings auch nicht allzu tragisch, da die wichigen Dinge für uns ausländischen Devotees Sri Swamiji alle in Englisch sagte.

Am 1.12.09  bestieg Sri Swamiji am Morgen nach der Sri Chakra Puja und dem alljährlichen Kshirabisheka (riutelle Milchübergießung) an dem Kalagni Shamana Datta-Idol.wiederum den Goldenen Audumbara Simhasana und sagte dort u.a., dass die Datta Jayanti Tage so aufgeteilt seien, dass der erste Tag der Brahma-Tag sei, Brahma stehe hauptsächlich für neue und gute Gedanken: der zweite Tag sei der Vishnu-Tag, Vishnu sei der Erhalter – es sei ein günstiger Tag besonders für spirituelle Praxis: der dritte Tag sei der Shiva-Tag, dem Zerstörer von Sünden. Da heute der Vishnu-Tag sei, sollten wir intensives Sadhana praktizieren. Praktiziert und Ihr werdet die Vollendung Eurer Sadhana erreichen (Siddhi). Er sagte sogar, dass, wenn man (intensiv) praktiziere,.Moksha (die endgültige Befreiung) erreiche (dies wird allerdings nur mit einer langanhaltenden spiriutellen Praxis und der Gnade des Gurus möglich sein). Sri Swamiji ging dann nochmals auf Seinen Namen (Ganapati Sachchidananda) ein, der ausschließlich aus Bijaksharas (Wurzellettern) bestehe. Dieser Name sei natürlichen Ursprung (wurde also nicht von Menschen erdacht und gegeben). Dieser Name sei selbst wie Sangita – Musik: Ganapati Sachchidananda! Stellt Untersuchungen darüber an.
Später weihte Sri Swamiji die integrierte Web-Seite „SGS Datta Seva.org“ ein mit einem kleinen elektr. Endgerät während Er noch auf dem Thron saß und danach eine erste Guru-Mail an Devotees verschickte.
Danach forderte Sri Swamiji den von Ihm initiierten indischen Sadhaka, Vishnu Datta, der derzeit in Russland lebt und dort für Swamiji Seva macht, auf, über Sadguru Yoga Sadhana zu referieren, während Sri Swamiji größtenteils noch auf dem Thron saß. Dieser sprach dann fast eine Stunde lang sehr interessant über seine Erfahrungen und Einsichten während der letzten Tage.
Am gleichen Abend kam Sri Swamiji mit Seiner Begleitgruppe auf die Bühne der Nada Mantapam und schenkte versammelten Devotees die schönsten Dattatreya-Bhajans.

Am 2.12.09 war der Dattatreya Jayanti-Haupttag. Nach der Sri Chakra Puja mit einem kleinen Ölabhisheka an einem Utsava-Idol auf dem Pujaplatz setzte sich Sri Swamiji vor den Datta-Tempel und chantete mit allen Devotees das Raksha-Mantr „Ohm Aim Hreem Shrim Shiva Rama Anagha Datta Yanamaha“ mehrmals sehr melodisch. Dann sprach Er dazu, dass dieses Raksha-Mantra sehr machtvoll sei und u.a. Gesundheit und Wohlstand gebe, sowie auch die Verwirklichung all unserer Wünsche (wenn man es denn regelmäßig und intensiv chantet). Es seien nun (ca.) 100 Crores (1 Milliarde) dieses Mantras von den Devotees weltweit gechantet worden. Zu Seinem nächsten Geburtstag werde es das abschließende Maha Yagnam (große Homarituale) hier im Ashram und auch in den anderen Ashrams geben. Bis dahin sollte man das Raksha-Mantra weiterchanten und auch zählen (wie bisher). Zu Seinem 68. Geburtstag werde es verschiedene interessante Programme geben, u.a. auch das Silberne Vedaschulen-Jubileum (25 Jahre Vedaschule) und einige Ereignisse am Kaveri-Fluss (der in der Nähe von Mysore vorbeifließt).
Dann sprach Sri Swamiji über die Datta Avataras, deren Anzahl 16 sein solle. Aber Paramatma (das höchste Selbst) habe kein Alter und keine Form. Es ist wie mit dem Wasser, das sich in einem Eimer befinde (Im Eimer habe es die Form eines Eimers an, hat aber tatsächlich keine Form.). Nur Objekte (verschieden von unserem Selbst) haben Form. Dann sagte Sri Swamiji, dass der Tag, an dem man Swamiji zum ersten Mal physisch getroffen habe, unser Geburtstag sei. (Ich fragte Ihn daraufhin später, ob dieses auch auf unsere Auswahl bei den Janma Dina Stupas zutreffe. Da sagte Er allerdings, dass es dort gleich sei, welche Stupa man als Geburtstags-Stupa sehen würde. Prasadi sagte später zu mir, dass es tatsächlich die Stupa von dem physischen Geburtstag sein müsse, schon allein wegen dem Namen „Janma Dina Stupa“, der darauf hinweise.) Die Pancha Bhutas hätten eigentlich eine (unsere) Geburt angenommen. Und dann gaben wir diesen unterschiedlichen  Kombinationen von Pancha Bhutas verschiedene Namen. Aber der Atman habe keinen Namen. Normalerweise sagten wir (in Indien), dass wir von einem der 7 Rishis abstammten (was dann das Gotra ist), wie Kapila, Bharadwaja, Gautama etc. Paramatman nehme verschiedene Formen und Namen an. Aber in Paramatman sei keine Hitze und keine Kälte zu finden. Das sei der Grund, warum ein Sannyasin (der Welt Entsagender) keinen Geschmack habe. Er nähme nur alle Gerichtbeilagen völlig gemischt zu sich. Im Magen würden die verschiedenen Zusammensätze der Nahrung von den Verdauungsfermenten (sinnvoll) getrennt. Die Leute seien normalerweise sehr glücklich mit den verschiedenen Geschmacksrichtungen beim Essen und würden es sehr genießen (Sri Swamiji führte daraufhin zur allgemeinen Belustigung geräuschvoll vor, wie die Leute ihre Nahrung mit vollen Händen verschlingen und danach noch genüsslich ihre Finger und Fingernägel ablecken würden). Das machen unsere indischen Leute. Sie essen so viel; ich weiß nicht warum! (Im Ausland wird Sri Swamiji eher bedeutungsvolle Witze über uns machen und die Inder loben!)
Man sollte 1 – 2 Stunden sich intensiv auf Swamijis Musik konzentrieren, dann würde unser Geist schläfrig (ruhig) werden. Seine Musik sei ein sehr machtvolles Heilsystem. Es gäbe im Ashram verschiedene Heilsysteme. Man könne sich davon etwas aussuchen und dann dort meditieren. Wir seien traurig, wenn Swamiji bei Seiner Musik das Mangalam anstimme (als Ankündigung der Beendigung).
Nach Seiner Rede stellte Er wiederum die Notwendigkeit einer Mitgliedschaft im SGS Datta Seva-Programm dar. Dann wurde ein Nada Nidhi-Titlel an einen bekannten Hindustani.Musiker von Sri Swamiji verliehen.
Sri Swamiji sagte dann noch, dass Seine Familie eine sehr große sei. Er hätte so viele Töchter ( die Devotees werden in manchen spirituellen Traditionen alle als weiblich gesehen, während der Guru der einzige Mann ist, Purusha – Prakriti oder Shiva und Seine Shaktis).
Er habe sich überlegt, wie Er die Leute/Seine Devotees am besten erreichen könnte. Vor einigen Jahren hätte Er noch gedacht, über Seine Musik sehr viele Leute zu erreichen. Viele Leute seien zu Seinen Konzerten gekommen. Aber Er hatte letztlich damit keine Befriedigung, es waren Ihm letztlich zu wenige. Dann kam die Bhakti Mala, mit der Er schon 30 000 Leute/Devotees monatlich ansprechen konnte. Aber das habe Ihm auch nicht gereicht. Dann fing Er mit den Fernsehaufnahmen an und nun kommen noch die Informationen über die anderen Medien wie den Computer dazu (Dattapeetham.com, Yahoogroup, U-Tube, SGS Datta Seva.org mit der Versendung von Mails). Auf diese Weise würden immer mehr Leute erreicht werden, die von Ihm profitieren könnten. Seine Devotees beschwerten sich manchmal, dass Er sie nur eine Stunde lang lobe und dann neun Stunden lang nur noch kritisiere – Ayooooooh (Er immitierte damit den enttäuschten Ausruf einiger indischer Devotees).
Agastya, ein langähriger Devotee aus Dänemark, der aufgrund einer besonderen Beziehung zu Sri Swamiji öfter physisch nahe mit Ihm zusammensein kann, hat viele bemerkenswerte Fotos von Ihm in den verschiedensten Situationen aufgenommen und diese im Internet den Devotees allgemein zugänglich gemacht (http://picasaweb.google.com/sri.agastya) und (http://community.webshots.com/user/agastyamuni)
Später startete Sri Swamiji eines der Hauptrituale des Datta Jayanti-Festes – das Öl-Abisheka an einem Utsava Idol von Lord Dattatreya. Die Devotees stellten sich in die lange Schlange, um schließlich selbst Dattatreya mit ihrem Öltöpfchen salben zu können.
Am Abend fand das Floßfestival (Tepotsavam) statt, bei dem Sri Swamiji in Seinem festlich erleuchteten Schwanenboot über den Sapta Rishi Sarovar (Ritualwasserbecken im Ashram) glitt, während die Devotees das Ereignis aus nächster Nähe auf der Zuschauertribüne genießen konnten.
Danach zelebrierte Sri Swamiji das überaus stimmungsvolle Kakadarati (Bhajans zu Ehren von Sri Dattatreyas) in der Nada Mantapam umringt von hunderten Ghee-Lichtern, während Seine Begleitgruppe die Lieder spielte und mit Unterstütung aller Devotees sang. Damit endete das diesjährige Datta Jayanti-Fest.
Sri Guru Datta – Pingala