Sri Swamiji hatte während des Diamond Jubilee und auch vorher bekannt gegeben, dass Er im Jahr zwischen Seinem 75. und 76. Geburtstag fortwährend im Ashram bleiben und nicht reisen werde. Aber wer oder was kann Sri Swamiji halten, wenn besondere Dinge dazu anstehen oder Ihm plötzlich doch der Impuls zum Reisen kommt? So verließ Er den Ashram Mitte August, und wir Devotees wussten nicht, wo Er hingehen würde. Er kam dann von Seiner Afrika-, Spanien-, England- und Deutschland-Tour am 11. September nach ca. 3 ½ Wochen wieder in den Mysuru Ashram zurück. Er wirkte bei dem Ausstieg aus Seinem Auto nicht müde, obwohl Er dies sicherlich gewesen sein muss. (Als Devotee fühlt man sich normalerweise innerlich verbunden mit Ihm und hat viele Bilder bzw. innere Filme, wie Sri Swamiji bei uns ist, mit uns umgeht, mit uns spricht etc. Vor allem, wenn man nicht in Seiner physischen Nähe ist, nehmen die inneren Bilder und Gespräche mit Ihm zu. Es kann aber durchaus sonderbar für den Devotee sein, wenn zu dem inneren Swamiji noch der äußere plötzlich hinzutritt. Das kann sogar bis zu Irritationen führen, wo der äußere Swamiji vielleicht nicht direkt mit dem inneren übereinzustimmen scheint oder sogar ganz verschieden ist. Manche fragen sich dann, ob sie vielleicht inneren falschen Bildern und Gesprächen gefolgt sind. Es kann sogar bis zu einem Befremden führen, wo man sieht, dass der äußere Sri Swamiji doch dieses Mal so ganz anders ist, als ich es mir vorgestellt habe. Manchmal oder auch öfter ist jedoch der innere Swamiji mit dem äußeren ganz gleich, was dann auch wiederum Erstaunen hervorrufen kann und natürlich auch Freude, dass die beiden so identisch sind [und man sich nichts vormacht]). Er schritt zum Dattatreya-Tempel, umringt und gefolgt von sehr vielen Devotees, die alle erfreut von Seiner Ankunft begeistert in der Prayer Hall Platz nahmen, um für eine Zeitlang ihre Blicke auf Sri Swamiji ruhen lassen zu können und dadurch ihre innere Kraft und Zuversicht auftanken zu können. Es wurden aber nur kurz von Prasadi einige Worte zu Sri Swamijis Tour und Rückkehr angesprochen. Und dann ging Sri Swamiji auch gleich in Sein Guru Nilayam, ohne das sonst bei Seiner Rückkehr übliche Samarpana der Devotees (Überreichen von Münzengirlanden an Ihn ).

An den nächsten Tagen gab Er meistens am Abend während der Bhajan-Zeit einen kurzen schweigenden Darshan vom Vishnu Darshan-Balkon aus. Am Morgen kam Sri Swamiji meistens donnerstags und samstags/sonntags in die Prayer Hall, um persönlichen Darshan den Devotees zu ermöglichen.

Während dieser Zeit fand auch das Kaveri Pushkara-Festival (Fest zur Verehrung des heiligen Flusses Kaveri, der nur ca. 10 km entfernt an Mysore vorbeifliesst, findet normalerweise alle 12 Jahre für 13 Tage) statt. Viele einfache Devotees kamen dazu extra aus Andrah Pradesh/Telangana angereist, um im Kaveri ein heiliges Bad zu nehmen und gleichzeitig von Sri Swamiji Darshan zu haben. Dadurch war die Prayer Hall und andere Ashrambereiche bereits 1½ Wochen vor dem Navaratri-Fest schon ziemlich voll. Und Sri Swamiji gab mehrmals in der Woche persönlichen Einzel-Darshan in der Prayer Hall, der sich jeweils über mehr als 1 Stunde hinzog. Sri Balaswami war während dieser Zeit nicht im Ashram sondern auf einer Tour in Andrah Pradesh/Telangana und Tamil Nadu. Auf seiner Rückkehr in den Mysuru Ashram legte er unterwegs am Kaveri-Fluss eine längere Pause ein, um dort ein Bad im Beisein von nur wenigen Devotees zu nehmen. Er kehrte dann in den Mysuru Ashram zurück. Vermutlich hatte er sich aber bei dem Bad im Kaveri erkältet und war dann ca. 2 Tage nach seiner Rückkehr für einige Zeit erkrankt. Es gab während dieser Zeit auch sehr wechselhaftes Regenwetter, und es zog an allen Ecken des Ashrams. So führte Sri Swamiji während dessen Krankheitsphase bis 3 Tage vor Navaratri die Sri Chakra Puja in der ausführlichen Form Selbst aus. In dieser Art und Weise hatte Er noch vor ca. 12 Jahren jeden Morgen in der Prayer Hall die Sri Chakra Puja zelebriert – heutzutage ein besonderes Ereignis und fast nur bei den großen Ashramfesten zu sehen.

Am Dienstag, 19.09.17 fuhren noch eine ganze Reihe von bereits angereisten Angels zu einem rituellen Bad zum Kaveri-Fluss, waren aber bereits kurz nach Mittag begeistert wieder zurück. Am gleichen Abend kam Sri Swamiji zu den Abend-Bhajans in die Nada Mantapam; primär, um kurz vor dem Navaratri-Fest ein Check-up der Gesangsanlage und Seiner Begleitgruppe zu haben. Allerdings spielte Er mit Seiner Begleitgruppe nur einige wenige Bhajans und gab zwischendurch immer wieder Anweisungen an die Techniker der Musikanlage. Er sprach dann auch einige Zeit zu uns versammelten Devotees und rezitierte zunächst eine ganze Reihe von Sri Chakra Mantren aus den Avarana Pujas, die schwierig auszusprechen seien. Er erläuterte einige Passagen daraus für uns sogar in englischer Sprache, und man kann dies auf dem Internet-Kanal „Live stream“ selbst verfolgen. Er sagte später, dass diejenigen, die dieses Mal zum Navaratri-Fest gekommen seien, sehr gesegnet seien. Er sagte dann auch, dass zukünftig wohl weiterhin das Navaratri-Fest gefeiert werde, aber vermutlich in einer etwas anderen Form. Sein Körper werde älter. Er wäre ja bereits 75 Jahre alt….

Am nächsten Tag kam Sri Swamiji nach der Sri Chakra Puja, zelebriert von Sri Balaswami, zum Einzel-Darshan in die Prayer Hall. Es waren schon sehr viele Navaratri-Gäste anwesend, und der Darshan dauerte entsprechend lange.
Am gleichen Abend fand das Verteilen der Vastrams an die für Navaratri aktiven Priester und Brahmanen statt. Viele von diesen erhalten besondere Anweisungen von Sri Swamiji z.B. fortwährend während der Pujas das Lalita Sahasranama,das Soundarya Lahari etc. auf der Bühne (nicht hörbar) zu chanten – sozusagen als unterstützende Begleitung der Pujas. Ebenfalls erhielt das Techniker-/Video-Team und die Brahmanen aus der Ashram-Küche Diksha-Vastrams. Anschließend sprach zunächst der Ashram-Hauptpriester, Vamshi, zu uns Devotees und sagte u.a., dass Sri Swamiji jenseits des Triputi-Zustandes (dreigeteilter Zustand in Seher, sehen und Gesehenes; Wissender, wissen und zu Wissendes etc.) sei. Er würde in diesem Zustand der besonderen Glückseeligkeit fortwährend sein, wenn Er in die Nada Mantapam käme. Sri Swamiji zelebriere einzigartige und komplizierte Rituale während des Navaratri-Festes… Sri Swamiji sprach dann Selbst zu uns Devotees für längere Zeit. Und Er sprach u.a. über Katastrophen, die derzeit in Indien und auf der Welt passierten. Wir lebten permanent in dem Gefühl der Angst, wir wüssten nicht, was uns die Zukunft bringen würde. Er kritisierte auch direkt den politischen Führer von Nordkorea, der unberechenbar sei…(Zuvor hatte Er auch einmal den amerikanischen Präsident D. Trump kritisiert, der unwahre Aussagen bei seinen Geschäften gemacht hätte und nun sogar Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sei. Ansonsten äußert sich Sri Swamiji normalerweise nicht direkt über politische Führer oder allgemein Politiker.) Aber anstatt, dass wir dadurch spirituell würden, dächten wir eher nur an die materiellen Dinge, die uns fehlten. Wir sollten zur Mutter Parameshvari beten, dass sie uns hilft bei allem und uns beschützt…

Zum diesjährigen Navaratri-Fest waren so viele Devotees aus dem Ausland erschienen wie noch nie zu einem Navaratri-Fest in der nun 51jährigen Geschichte des Ashrams (Sri Swamiji sagte allerdings, es sei das 50. Navaratri-Fest); insgesamt ca. 260 – 270 Angels und NRI und damit fast so viele wie zum Diamond Jubliee 4 Monate vorher waren gekommen. Aus der Schweiz kamen 20 Devotees, aus Deutschland 18, aus Dänemark 7 und aus Holland 2. Japan und Russland waren mit je 4 und 9 Devotees vertreten, Trinidad und Malaysia mit 15 und 17 Devotees. Das Vereinigte Königreich (UK) mit 10 Devotees. Gezählte 100 NRI kamen aus den USA, 5 aus Canada, 18 aus Australien, 8 aus Neuseeland, 12 aus Singapur und 9 aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Viele Devotees, die sich zunächst angemeldet hatten, mussten dann später Ihre Anmeldung wieder zurück ziehen wegen Krankheit, fam. Probleme, beruflichem Erfordernis und anderen Gründen. Eine ganze Reihe Devotees aus dem Ausland und aus Indien konnten keine Unterbringung im Ashram erhalten wegen der nicht ausreichenden Unterkünfte und buchten Hotelunterbringung. Derzeit entsteht zwar ein neues Ashramgebäude für Unterkünfte. Dieses soll jedoch ausschließlich von indischen Devotees genutzt werden können. Von den indischen Devotees, die entweder in einer Gemeinschaftsunterkunft im Ashram oder gar in den Gängen der Ashramgebäude übernachten müssen, ist die Anzahl durchweg wesentlich höher als bei den Devotees aus dem Ausland, die keine Unterkunft in Ashram-Cottages erhalten können.

Neben den zentralen Ritualen in der Nada Mantapam gab es früh an jedem Morgen gegen 7 Uhr die erste Puja im Venkateshvara Tempel am Padmavati-Schrein und weitere kleinere der üblichen Rituale in den Tempelschreinen um den Venkateshvara-Tempel herum und im Dattatreya Tempel in der Prayer Hall. Weiterhin gab es 2 hintereinander geschaltete Basis-Kriya Yoga Kurse und einen Trainingskurs für solche, die Kriya Yoga-Lehrer werden wollen oder bereits einen Lehrer-Ausbildungskurs in Kriya Yoga erhalten hatten und diesen vertiefen wollten. Dieser Trainingskurs war einiges zeitintensiver als die Basiskurse, und die Teilnehmer waren neben den Morgenden auch die gesamten Nachmittage bis zum Abend in der Yoga-Schule.

Am ersten Morgen der Navaratri-Festes (21.9.17, Gottheit: Gowri) kam Sri Swamiji wie an den vorherigen Navaratris üblich in einem Sari gegen 9.15 a.m. aus Seinem Guru Nilayam zunächst zum Dattatreya Tempel in der Prayer Hall und vollzog dort ein Arati am Kalagni Shamana Datta-Idol. Dann fütterte Er wie jeden Morgen eine Kuh mit Bananen, an der die morgendliche Kuh-Puja vollzogen wurde und ging anschließend langsamen Schritts über einen mit Blütenblättern verzierten Weg zum Ausgang der Prayer Hall in Richtung Devi-Ratha (Devi-Wagen für Umzüge/Prozessionen hergestellt). Darin zog Er weiter Richtung Nada Mantapam, gefolgt und umringt von vielen Devotees, einige von ihnen den Wagen durch Stricke nach vorn bewegend. Wie auch die letzten Navaratri-Feste zuvor zelebrierte Er in der Nada Mantapam zunächst die Kumari-Puja an den 0 -14jährigen dort sitzenden Mädchen, später nachgefolgt von den Ihn begleitenden Priestern. Bereits an diesem ersten Tag waren schon viele Devotees in der Nada Mantapam, um das vielleicht letzte Fest in dieser großartigen Form zu erleben. Alles schien besonders festlich und mit einem besonderen Schein umgeben zu sein. Die Sri Chakra Puja schließt sich dann normalerweise auf der Nada Mantapam-Bühne an. Aber an dem ersten Morgen ging Sri Swamiji zunächst hinter den den Altar verdeckenden Vorhang. Und als dieser nach einer geraumen Weile geöffnet wurde, hatte Er bereits überraschend begonnen mit den Vorbereitungsritualen für die Avarana Puja – 1. Chakra (Muladhara Chakra). Sri Swamiji zog dann in meditativem Zustand langsam gefolgt von den assistierenden Priestern um den Devi-Altar herum, die 9 Kokosnüsse in den Kalashas (Wasserkrüge) rituell verehrend. Diese Handlungen geschahen ausgiebig und sehr konzentriert. Entsprechend dauerten die Rituale allein für das 1. Chakra ca. 1 Stunde. Nach einer längeren Pause mit zugezogenem Vorhang startete Sri Swamiji dann die Rituale für das 2. Chakra (Svadhisthana Chakra), die auch nochmal eine gute Stunde aufopfernde rituelle Handlungen erfahren ließen. Damit war es auch bereits ca. 13.30 Uhr. Und mit dem Mangala Arati für den Morgen, die anschließende Devi-Homa und das Annarchana ging es auf 14.30 Uhr zu. Prasadi verkündete dann an das Auditorium der Nada Mantapam, dass wir nur eine kurze Pause machen sollten, um das Devi-Prasadam zu uns zu nehmen und dann gleich wieder in die Nada Mantapam zu kommen, um die Rituale der verbleibenden Chakras erleben zu können. Und kaum zu glauben – nach einer kurzen Pause von nicht mehr als einer guten halben Stunde setzte Sri Swamiji die Avarana Pujas fort in der gleichen Intensität und im gleichen Umfang wie vor der Pause. Dadurch dauerte die gesamte Prozedur bis nach 18 Uhr. Diese Intensität der Avarana Pujas hatte es seit vielen Jahren nicht mehr gegeben. Das Mangala Arati schloss sich an und das Dolotsavam. Als Sri Swamiji dann das Prasadam an die Sevakartas des ersten Navaratri-Tages verteilt hatte, war es schon ca. 20 Uhr. Und nach einer halbstündigen Pause folgte lediglich ein kurzer Auftritt Sri Swamijis mit vielleicht 1 oder 2 Bhajans, und Er sprach nur kurz zu den Devotees. Das Abendprogramm endete dann auch bereits gegen 21 Uhr. Das war insgesamt ein sehr langer Tag gewesen. Für die Devotees, die sich hingebungsvoll und gerne auf die Rituale und Sri Swamiji konzentrierten war dies sicherlich ein großes Geschenk. Alle anwesenden Angels wussten Sri Swamijis immense Hingabe an die rituelle Verehrung Sri Devis sehr zu schätzen und versuchten, so viel wie möglich in der Nada Mantapam dabei zu sein.

Es gab für uns Angels jeweils in Englisch übersetzte Skripte für den Abend-Diskurs von Sri Swamiji. Allerdings hatte er Seine krönenden Belehrungen zum Tripura Rahasya bereits die letzten 2 Jahre zuvor gegeben, in denen es vordergründig um den Wissensaspekt ging mit dem Fokus auf die Befreiung (Kaivalya). Und bei den nun vorliegenden Skripten lag mehr der Bhakti-Aspekt und die Hingabe an Sri Devi im Vordergrund und weniger der Wissensaspekt um die letzte Wahrheit. Für die letzten 3 Abende gab es keine Übersetzungen und folglich auch keine Skripte für uns Angels. Die Essenz des Skripts vom 1. Tag war: Wenn man ein wirklicher Devotee von Sri Devi ist, sollte man deren Maßgaben unbedingt folgen. Sie wird den Devotee dann sehr weitgehend prüfen, wie hingegeben unsere Devotion ist und u.U. uns sogar bis in lebensbedrohliche Situationen gehen lassen, in denen dann die Prüfung stattfindet. Und nur wirkliche Devotees können solche Prüfungen bestehen. Dazu müssten wir aber in der Lage sein, von unserer Ich-Zentriertheit loszukommen…

Am Morgen des 2. Tages (22.9.17, Gottheit: Rajarajeshvari) erschien Sri Swamiji etwas früher als am Vortag in der Prayer Hall am Dattatreya-Schrein. Die Avarana Puja für das erste Chakra war wiederum sehr umfangreich und beeinhaltete insgesamt 9 Devi-Altarumrundungen, die vermutlich ca. 1 Stunde dauerten. Die Umrundungen für das 2. Chakra reduzierte Er dann etwas und auch die der nachfolgenden Chakras. Allerdings schloss Er alle Avarana Pujas bereits während der Morgenveranstaltung ab, und mit dem Annarchana endete sie nach 14 Uhr. In der sich anschießenden Mittagspause wurden Bhajans von der Ashram-Bhajangruppe unter der Leitung des Sängers und Organisten, Mani gesungen. Die Priester setzten dann anschließend mit dem Chanten zur Vorbereitung des Mangala Arati ein. Die Prasadam-Verteilung von Sri Swamiji an die Sevakartas dauerte später nicht so lange, da es erst der 2. Navaratri-Tag war, und viele mit dem Buchen von Sevas bis zu den letzten Tagen warten. Die Abendveranstaltung startete gegen 19 Uhr und dauerte bis ca. 21 Uhr. Sri Swamiji lobte dann während der Abendveranstaltung längere Zeit seinen langjährigen Devotee, Mani Shankhar, der Filmproduzent ist und bereits das Yoga Brahma-Video produziert hatte, das mit einem besonderen Filmpreis ausgezeichnet worden war. Dieser hatte ein App für unsere Smart Phones produziert mit dem Namen „Divine Darshan“. Dieses kann man sich nun herunter laden (Es wurde bereits zum Shivaratri Festival vorgestellt.) und Sri Swamiji virtuell sehen, wie Er uns Darshan und verschiedene Belehrungen gibt. Weiterhin hatte er eine erstaunliche Lasershow an der Karya Siddhi Hanuman-Statue im Ashram produziert. Am Ende der Abendveranstaltung forderte Sri Swamiji uns Devotees noch auf, zum Karya Siddhi Hanuman Tempel zu gehen, um dort die Lasershow zu sehen und Darshan zu haben. (Anmerkung: Man braucht nicht unbedingt im Ashram zu sein, um die Show zu sehen. Zumindest eine ca. 2 minütige Zusammenfassung oder Einführung kann man auch auf Facebook, Datta Kriya Yoga-Seite anschauen.) Die Essenz des Skripts vom 2. Tag: Falls man möchte, dass die göttliche Mutter sich einem offenbart und sich um uns kümmert, sollten wir nicht für unsere selbstbezogenen Wünsche beten sondern intensiv für das Wohl der anderen und alle Kreaturen in dieser Schöpfung…

Am 23.9.17 (Gottheit: Durgi Lakshmi) kam Sri Swamiji noch etwas früher als am Vortag in die Prayer Hall, um von dort aus in die Nada Mantapam zu starten. Er zelebrierte die Avarana Pujas zwar ausgiebig und intensiv, aber mit weniger Altarumrundungen wie die Tage zuvor und reduzierte sie schrittweise bis auf eine Runde beim 9. (und obersten) Chakra. Dadurch war das Annarchana bereits vor 13.30 Uhr beendet. Sri Swamiji hatte die ersten 3 Morgende jeweils eine längere Pause mit zugezogenem Vorhang bei den Avarana Pujas gemacht. Viele Devotees nutzten diese Zeit, um einige tägliche Notwendigkeiten in ihren Unterkünften, im Ashram Office etc. zu erledigen. Dennoch hatte Sri Swamiji bis ca. 13.30 Uhr alle morgendlichen Rituale abgeschlossen. Die abendlichen Bhajans in der Nada Mantapam starteten bereits eine Zeit for 18 Uhr in der Nada Mantapam. Sri Swamiji spielte und sang nur einige wenige Bhajans und lenkte dann um auf ein Video von Seiner letzten Auslandstour, das Seine Helfer aufgenommen und entwickelt hatten. Vor allem Prasadi hatte viele Aufnahmen gemacht. Das Video war eine erstaunliche Zusammenfassung aller Orte, zu denen Sri Swamiji mit Seiner kleinen Begleitergruppe gereist war. Es waren überaus interessante Bilder, die wir da sahen mit vielen Ereignissen um Sri Swamiji herum und vielen Tieraufnahmen aus der Ferne und auch aus der Nähe. Untermalt wurden die einzelnen Ereignisse Seiner Aufenthalte durch die passende Musik des jeweiligen Landstrichs, in Afrika beispielsweise viel dramatische Trommelmusik, in Spanien ein Mix aus klassischer Musik und Gitarrenmusik mit einigen Flamenco-ähnlichen Klängen. Ob das Video auch bald in den Buchläden der DYCs angeboten werden wird? Es war jedenfalls ein großer Genuss, das Video anzuschauen – und das auch noch in der Präsenz von Sri Swamiji! Die Veranstaltung endete bereits gegen 20 Uhr. Die Essenz des Skripts des 3. Tages: Die Mutter Gottes existiert als Zufriedenheit (Tushti), Kraft (Pushti), Weisheit (Mati) und Mut (Dhriti) in uns, die es aber noch zu entwickeln gilt. Und wir sollten uns bemühen, diese Qualitäten zu erlangen. Jedoch könnten wir diese nur durch unsere eigenen Bemühungen erreichen. Und Eltern sollten beispielsweise ihre Kinder nicht zu sehr verwöhnen, dass sie sich zu abhängigen und unselbständigen Erwachsenen entwickeln. Die Eltern verhinderten dann, dass ihre Kinder genau die bezeichneten Qualtiäten entwickeln könnten.

Am 24.9.17 (Gottheit Meenakshi) zelebrierte Sri Swamiji die Avarana Pujas wiederum sehr intensiv aber mit weniger Umrundungen als am ersten Tag. Trotzdem dauerten die Avarana Pujas mit dem anschließenden Mangala Arati, der Devi Homa und dem Annarchana bis ca. 14 Uhr. Während der Pause wurden Devi-Bhajans von der Ashram Bhajangruppe gesungen. Und die anschließenden Rituale mit dem Dolotsavam am Ende dauerten bis ca. 16.30 Uhr. Die Abendveranstaltung begann vor 18 Uhr mit den Bhajans und endete früh vor 20 Uhr. Gleich darauf wurden 12 der Papageienlieblinge von Sri Swamiji vorgestellt, von denen wir Devotees den für uns attraktivsten Papagei aussuchen und auch die anderen vom 2. bis zum 10. Platz positionieren sollten. Die die Vogel-Ärztin des Ashrams stellte den jeweiligen Papagei per Videofilm vor und sprach längere Zeit über jeden von ihnen. Die Papageien waren alle überaus bunt und schön anzuschauen! Die Essens des Skripts des 4. Tages: Die Mutter Gottes existiert als Lebensenergie (Prana Shakti) in unserem Körper. Sie ist damit die Herrscherin über die 11 Sinnesorgane (5 Karmendriyas, 5 Jnanendriyas und den [niederen] Geist/Manas). Wir sollten durch yogische Übungen lernen, das Prana zu beobachten und auch nach und nach zu kontrollieren und zu lenken.

Am 25.9.17 (Gottheit: Parashakti) legte Sri Swamiji wie fast jeden Morgen eine längere Pause zwischen den Avarana Pujas ein. Während der früh stattfindenden Abendveranstaltung sang Sri Swamiji besonders kraftvoll wie in den alten Tagen, von Erschöpfung etc. keine Spur bei Ihm! Der Abend endete wiederum früh kurz vor 20 Uhr mit dem Devi-Dolotsavam und dem Offerieren von Süßspeisen und Obst vor der Devi-Schaukel. Sri Swamiji kam sogar anfangs kurz bis zu der Stelle auf der Bühne, wo die Devotees ihre Gaben Sri Devi symbolisch offerierten (und dann wieder mitnahmen, um die süßen Sachen selbst zu verspeisen – eine Anordnung von Sri Swamiji Selbst). Dann verkündete Er noch, dass wir Devotees wie die Tage zuvor zum Hanuman Tempel gehen sollten, um dort der Lasershow beizuwohnen. Die Essenz des Skripts vom 5. Tag: Mutter Gottes ist in Essenz ohne Form und kann gleichzeitig mit jedem Namen und in jeder Form verehrt werden. Letztlich wird man formlos in der göttlichen Mutter aufgehen. Wenn ein Devotee eine Gabe an die Mutter Gottes offeriert (Speisen oder sonstiges), sollte diese später als Prasadam dann (auch) an andere verteilt werden und nicht vollständig selbst behalten/konsumiert etc. werden.
Am 26.9.17 (Gottheit: Vishalakshi) fing die Abendveranstaltung sehr früh schon vor 18 Uhr an. Sri Swamiji spielte und sang viele der altbekannten Bhajans wie „Amba Bhavani Sharade“ u.a. Die Veranstaltung schloss Er bereits gegen 19.45 Uhr ab. Zu dieser Zeit hatte es angefangen zu regnen. Und der Regen hielt sich in intensiver Form bis zum nächsten Morgen. Dadurch fiel am frühen Morgen der Strom aus. Zusätzlich ging das Heißwassergerät in der Angel Hall kaputt und produzierte einen erneuten Stromausfall in der gesamten Bharadwaja Kuteera, der bis abends dauerte (bis die Elektriker einen neuen installiert hatten). Ähnliche Probleme setzten sich allerdings mit der Stromzufuhr noch eine Weile fort. Für die vollbesetzte Angel Hall vor allem der Frauen war das sicherlich keine einfache Situation, die aber von allen dort sehr gut angenommen wurde. Weiterhin regnete es so gut wie jeden Abend leicht und in den folgenden Nächten dann sehr stark und produzierte dadurch ebenfalls längere Stromausfälle. Die Essenz des Skripts vom 6. Tag: Der Devotee, der mit großer (höchster) Freude/Wonne von Sri Devi gesegnet ist, ist immerfort zufrieden mit dem was er hat und strebt nicht nach mehr materiellen Gütern. Es gibt verschiedene Grade der Freude, je nachdem wie weitgehend man die Göttliche Mutter verehrt und spirituell entwickelt ist. Die höchste Freude/Wonne ist die des Selbst/Atman (Svatmananda).

Mit dem 27.9.17 (Gottheit: Sarasvati) wurden die Navaratri-Haupttage begonnen. Von diesem Tag an war die Nada Mantapam durchgehend vollbesetzt von Devotees. Wir Angels hatten glücklicherweise viele reservierte Stühle in den vorderen Reihen für uns, die bei der Vielzahl der ausl. Devotees jedoch nicht ausreichten. Sri Swamiji kam in vollkommen weißer Bekleidung inkl. Haarbinde in die Nada Mantapam. Später gab es einige Buchveröffentlichungen. U.a. wurde ein Telegu-Buch veröffentlicht, das die einzelnen Aspekte von Sri Swamijis Navaratri-Rituale darstellt und verhältnismäßig umfangreich erklärt. Sri Swamiji kündigte auch englische und weitere Übersetzungen und Produktionen des Buches an. Am Nachmittag waren besonders viele Suhasinis (Ehefrauen, bei denen der Ehemann noch lebt) am Seiteneingang der Nada Mantapam zu sehen. Sie werden dort zuvor besonders mit Farbmustern an den Händen und Füßen verziert. Viele Helferfrauen des SDHS waren dieses Mal auch dabei. Wenn Sri Swamiji eine als Göttin des jeweiligen Tages verkleidetes Mädchen zu sich rief bevor Er mit dem Verteilen des Prasadam begann, schaute Er dann auch zu den Suhasini-Frauen herüber und segnete sie damit. Das Verteilen des Prasadams am Abend an die Sevakartas zog sich wegen den vielen Devotees, die ein oder mehrere Sevas gebucht hatten, recht lange hin. Sri Swamiji kam nach einer kürzeren abendlichen Pause zurück in die Nada Mantapam und segnete zunächst die Musikinstrumente der Musiker. Beim Dolotsavam wurde Ihm eine Kopfbedeckung aus speziellen Gewürzen geschenkt, die aussahen wie große Gewürznelken und die am hinteren Ende zu einer Mala ausliefen und weiterhin zu einem langen zopfartigen Gebilde, das normalerweise von Frauen getragen wird. Nachdem Er sich den Kopfschmuck aufgesetzt hatte, spielte Er mit dem kunstvollen Zopf einiges und schwang ihn sich damenhaft mehrmals über die Schulter. Das Publikum war begeistert und pfiff dazu anhaltend ohrenbetäubend.

Am 28.9.17 (Gottheit:Chandi) war der Ashtami-Tag und damit Sri Jayalakshmis Geburtstag nach Sri Swamijis Kalkulation. Chandi ist eigentlich eine sehr feurige, furchteinflößende Göttin, die keine schlechten Taten erdulden kann und dann extremen Ärger zeigt. Sri Swamiji zelebrierte die Sri Chakra Puja und Avarana Pujas wie die Tage zuvor mit dem Verteilen des Prasadam am Nachmittag an die Sevakartas. Die Abendveranstaltung startete etwas früher als am vorigen Tag. Es gab ab dem Sarasvati-Tag kein Skript mehr für uns, und Sri Swamiji führte Seine Belehrungen in ähnlicher Weise wie die Tage vorher aus mit Untermalung von Bhajans. Die Veranstaltung endete wiederum recht früh gegen 20 Uhr. Es regnete dann auch schon wieder und auch die gesamte Nacht. (Nach einer langen Trockenphase in ganz Indien gab es während dieser Monsunzeit viele Überschwemmungen, u.a. auch in Mumbai/Bombay mit insgesamt über 1200 Toten bereits schon bis Ende August. Allerdings ist man sicherlich gemeinhin froh, mehr Niederschläge und damit Wasservorräte als im Vorjahr zu haben…).

Am 29.9.17 (Gottheit: Shakti Durgi) begann früh morgens nach 6 Uhr die Chandi Homa. Sie ist sicherlich mit der Rudra Homa zur Shivaratri-Zeit die energetisch stärkste Homa, die im Ashram während wengier Feste zelebriert wird. Mit dieser Homa sollen alle negativen Kräfte und Widerstände verbrannt werden, die sich noch dem Sieg der positiven Kräfte, dem rein Göttlichen, auf dem Weg zur Verwirklichung entgegen stellen. So viele Devotees wie nie zuvor hatten die Teilnahme an dem Ritual gebucht und saßen in einer besonders gekennzeichneten Zone in der Nada Mantapam, wo sie dem Fortgang der Homa beiwohnten und meditierend an dem Ritual teilnahmen. Der Ashram-Hauptpriester Vamshi chantete als Leitender die Homatexte und ließ zeitweise die teilnehmenden Devotees verschiedene Mantren zur Homa chanten. Sri Swamiji vollzog gleich nach der Sri Chakra Puja das Purnahuti (abschließende große Opferung von Gaben in das Homafeuer). Kurz nach dem Purnahuti und der Umrundung des Homafeuers ging Er im Stehen in einen trance-ähnlichen Zustand und schwankte etwas auf dem Platz vor dem Homafeuer, woraufhin Er von Sri Balaswami mit einer Hand etwas gestützt wurde. Die meiste Zeit währenddessen hatte Sri Swamiji die rechte Hand erhoben zum Abhaya Mudra und verblieb länger still darin, ohne Sich zu bewegen. Etwas später schien Er dann wieder aus der Trance zu kommen und verließ schließlich den Homaplatz. Gleich anschließend stellten sich die vielen Homa-Sevakartas zu einem Einzel-Darshan und Empfang des Prasadams aus Sri Swamijis Händen am Darshan-Fenster in der Nada Mantapam an. Sri Swamiji hielt diese Darshans sehr kurz, und bereits eine gute Stunde später startete Er mit den Avarana Pujas. Und wieder konnte Er diese mit allen anderen morgendlichen Ritualen bis ca. 13.30 Uhr abschließen. Bei der Abendveranstaltung sang Sri Swamiji einige der altbekannten Bhajans wie „Chandi“, „Shreem, Shreem, Shreem“ etc. Er wies dann längere Zeit drastisch Devotees zurecht, die zwischendurch zu Seiner Preisung lauthals Lobpreisungen ins Auditorium rufen. Man sollte diese nur in einem besonderen geistigen Zustand ausrufen und auch nur mit viel Hingabe und schöner Stimme, sonst nicht. Meistens ließ Er sonst diese Rufe ohne irgendwelche Reaktionen einfach zu. Auch akzeptiert Er durchweg Mr. Dwarakas laute Lobpreisungen, wenn Sri Swamiji zu einer Veranstaltung kommt und Mr. Dwarka dann auch dort gegenwärtig ist. Allerdings hat Mr. Dwaraka vermutlich auch die durchdringendste und lauteste Stimme von allen Lobpreisern um Sri Swamiji herum. Er ist einer der langjährigsten Devotees aus Mysore und kennt und verehrt Sri Swamiji bereits seit ca. 60 Jahren! Auch Mr. Chandrasekhar, ein Trustee vom Vijayawada Ashram darf ungehindert seine anhaltenden Lobpreisungen Sri Swamijis lautstark anbringen und wird nie dafür zurecht gewiesen.

Am 30.9.17 (Gottheit: [Purna Kala] Rajarajeshvari) kam der große Höhepunkt des diesjährigen Navaratri-Festes mit dem Vijayadashami-Tag. Es ist der Siegestag der lichtvollen Energien über die dunklen Energien um uns und in uns. Mit den elaborierten Verehrungen Sri Devis in Form der Avarana Pujas, den Homas und anderen Ritualen hat Sri Swamiji letztlich alles Negative besiegt. Wie Sri Swamiji einmal kurz nach der Chandi Homa zu einem anderen Navaratri-Fest verkündete, seien nun alle Sünden verbrannt. Aber die neuen Sünden und Karmas warteten nur in der Nähe darauf, wieder auf „unsere Schultern springen zu können“. Die letzten Rituale sind für den Tag dann lediglich, die Saat, die in den Krügen am Devi Altar unter den Kokosnüssen aufgegangen ist, herauszunehmen und Sri Devi rituell zu offerieren. Weiterhin gab es die Puja an einem Shami-Baum auf der Bühne der Nada Mantapam und das Mangala Arati am Altar. Sri Swamiji gab danach sogar noch für lange Zeit Prasadam an die für das Navaratri-Fest letzten Sevakartas. Und das ohne Pause bis 16 Uhr! Am Abend kam dann der große Auftakt zum Ausklang des Navaratri-Festes. Sri Swamiji sang und spielte Seine letzten Bhajans zum Navaratri-Fest. Zu dem Bhajan-Abend saßen bevor Er mit den Bhajans startete (vermutlich werden Seine entsprechenden Reden nach und nach in den nächsten Wochen in Englisch übersetzt werden und bei www.dattavani.org erscheinen). Sri Swamiji wies später u.a. noch einmal auf das neue Dhyana App hin, das man auf sein Smart Phone laden kann. Man benötigt allerdings zusätzlich noch ein sogenanntes „Flip“-Gerät, das man über den Ashram erwerben kann. Man kann sich vorinformieren über Einzelheiten bei www.sgsdhyana.com. Ganz am Ende des Abendprogramms spielte Sri Swamiji Seinen Dancing Tune, der von vielen Devotees mit freudigen Ausrufen und Pfiffen aufgenommen wurde. Es war zwar schon eine fortgeschrittene Nachtstunde (ca. 21 Uhr), aber Sri Swamiji gab da noch mal richtig Gas und heizte die Atmospäre für einige Zeit sehr auf, sodass viele der Helfer des SDHS und andere Devotees zu tanzen anfingen. Als die Helfer am Ende des Dancing Tunes „Jai Ho…“ oder so ähnlich im Chor skandierten, hörte Sri Swamiji dann schließlich auf und beruhigte die Atmosphäre wieder etwas durch Seinen Ausruf in Mikrophon: „Shanti, Shanti, Shanti…!“ und sprach dann in ruhiger Weise noch eine Zeitlang weiter zu den Devotees, bevor das Mangala Arati und Dolotsavam kam. Er schien während des gesamten Abends gut gelaunt zu sein und hatte immerzu ein Lächeln oder sogar ein leichtes Lachen auf Seinem Gesicht. Dann wurden noch die gemalten Kunstbilder mit Darstellungen von verschiedenen Gottheiten gezeigt. U.a. ein Veda-Schüler hatte eine Ganapati-Gottheit zusammen mit Subramanyam Swami auf eine Papiergröße von 16 Feet gemalt und erntete dafür lautes Lob und Pfiffe aus dem Publikum.

Am 1.10.17 (Ekadashi-Tag) war das Navaratri-Fest eigentlich schon zu Ende. Es wurde aber noch am Morgen in der Nada Mantapam die Shanti Homa für den Weltfrieden zelebriert und auch wiederum von Sri Swamiji Prasadam an die Sevakartas ausgeteilt. Währenddessen waren bereits viele Devotees bereits abgereist, auch bereits einige Angels und eine Menge der NRI. Am gleichen Abend spielte die Begleitgruppe von Sri Swamiji noch verschiedene Bhajans, bevor Sri Swamiji gegen 19.15 Uhr auf die Bühne kam und Sich auf die dortige Blumenschaukel setzte. Als Sri Devi Selbst wurde Er dann verehrt und Seine Füße von Devotees mit mit einem Meer von Blumen übergossen. Damit endete das diesjährige Navaratri-Festival.
Hier ist eine neuere Veränderung der Öffnungszeiten des Ashrams nach Sri Swamijis Anordnung: Das Haupttor des Ashram öffnet gegen 5 Uhr morgens und schließt gegen 23 Uhr nachts. Während der Nachtzeit kann man dann nicht mehr in den Ashram hinein kommen oder auch hinaus gehen. Ebenso Taxis/Rikshas etc. werden während dieser Zeit nicht mehr in oder aus den Ashram können. Die Zeiten werden streng eingehalten, und keine Ausnahme wird gewährt. Einige Devotees hatten nach dem Navaratri-Fest bei ihrer Ausreise massive Schwierigkeiten bekommen, da uns allen nicht so bewusst war, dass auch die Auseise reglementiert wurde. Devotees sollten für den Ashrambesuch unbedingt diese Zeiten beachten und entsprechend an- und abreisen.
Sri Guru Datta – Pingala