Sri Swamijis Reden am 28. und 30. August 2026 in Basel, Schweiz

Sri Swamiji feierte das 50-jährige Jubiläum Seiner Besuche in Europa mit einem Programm in Basel vom 28. bis 30. August 2026.
Am 28. August wurde das Jubliläum im Stadtcasino Basel gefeiert mit verschiedenen Präsentationen wie einem Video, einer Buchpublikation sowie Musikdarbietungen. Am Ende dieses Abends hielt Sri Swamiji dann die erste Rede.

Sri Swamiji spielte am Abend des 29. August das Konzert Datta Venu Raga Sagara im Konzertsaal des Stadtcasinos, das für viele Zuhörende ein sehr bewegendes Erlebnis war.

Die zweite Rede am 30. August hielt Sri Swamiji dann am Sonntag nach der Feier der Puja und Homa.

Sri Swamijis Rede am 28. August 2026 in Basel, Schweiz

Original:

https://www.facebook.com/watch/live/?ref=watch_permalink&v=1537451568155443

Zeit: ab 1:53:50

Ga Gaapathaye Nama

Vīrahanumānaki Jai

Jay Guru Datta

Heute ist mein Herz dahingeschmolzen. Das ist alles. Aber ich bin sehr stark und schütze mein Herz heute, denn andernfalls hätte ich für ein bis zwei Tage keine Worte, die ich mit/zu anderen Menschen sprechen könnte. So viel eure Zuneigung, Hingabe, Liebe, Anhänglichkeit, [meine] AnhängerInnen, Familie, meine Freunde, daher bin ich sehr glücklich. Ich bin äußerst glücklich, ich lebe noch [Swamiji zeigt mit den Händen zur Erde), das ist so, andernfalls würde ich plötzlich in den Himalaya gehen wollen für 10-15 Jahre. Diese fünfzehn [meint sicher fünfzig] jährige Reise ist ein wundervolles Geschenk. Ein Geschenk von Gott. Du und ich, diese Verbundenheit, die kommt nicht aus diesem Leben. Im früheren / in einem früheren Leben ist etwas passiert. Du und ich. Jede Person [hier], diese Energie, die sie mit Swamiji verbindet ich kann das nicht erklären. Dies ist keine menschliche Verbindung. Es ist eine spirituelle Verbindung, um unser gutes Karma zu erfüllen. Jeder Mensch hat ein bestimmtes Karma, weswegen es zu dieser Geburt kommt. So viele verschiedene Orte, verschiedene Planeten, aber es ist die Gnade Gottes wenn du/ihr Gefühle der Wahrheit/Wahrhaftigkeit und schöne Gefühle hast/habt. Dann ist Gott sehr gütig und möchte wieder Teil unserer Familie sein. So viele Male werden wir alle zusammen geboren. Das ist dein/euer Karma. Langsam langsam werden wir unser Karma reduzieren und dann zu unserem Planeten gelangen. Gottes Planet. Das ist ein Phänomen. Unser Weg des Vedanta. Langsam, langsam, ein Janma [eine Geburt] nach dem anderen, mit gutem Karma, guten Verdiensten und gutem Sadhana, Wahrheit/Aufrichtigkeit, guter Reinlichkeit/Sauberkeit, guter Meditation, guter Hingabe … dann werden wir langsam, langsam, Schritt für Schritt weiterkommen [unserem Ziel näher kommen]. Dieses Janma [diese Geburt] ist ein weiterer Schritt von vielen. Wir haben ein großes Haus, viertes Haus [entweder: vier Stockwerke hoch, oder evtl. Anspielung auf das 4. Haus, Astrologie], es gibt keinen Lift, daher musst du / müsst ihr klettern. Langsam, langsam, langsam, langsam. Dann, schlussendlich, erreichen wir unser Haus [unser Zuhause]. Und danach kommt es wieder anders, dieses eine menschliche Leben verläuft wie ein schrittweiser Prozess. Schritt für Schritt nähern wir uns unserem Ziel, Gott. Das ist unser Vaikuntha. Unser Gottesplatz. Egal, du kannst / ihr könnt ihn Kailasha nennen oder Vishnu Loka, Brahma Loka oder ihn auch namenlos als unsichtbaren Ort beschreiben, einen unsichtbaren Planeten. Wir erreichen also unseren unsichtbaren Planeten, unseren wahren Ort. Den Ursprung unserer Geburten. So viele verschiedene Geburten. Verschiedene Gestalten. Verschieden, verschieden, verschieden, verschieden, verschieden, verschieden. Also werden wir uns in einem Boot zusammentun. Denn dies alles ist ein Ozean, wir können hier nicht schwimmen. Wir schwimmen zwar, aber wir kommen nicht sehr weit. Darum brauchen wir für eine längere Reise ein Boot, ein Schiff. Ein großes Schiff, ein kleineres Schiff, beides ist gut. Du suchst dir / ihr sucht euch das aus. Manche Menschen suchen sich als Tapas [Disziplin/Buße] die Meditation aus. Manche Menschen entscheiden sich, anderen Menschen zu dienen. Den Armen zu dienen, zu dienen, zu dienen. Das ist eine eigene Wahl. Auch dieses Boot ist ein Boot. Und manche Menschen suchen sich einen Guru aus, hängen sich diesem Guru an und folgen dann dem, was der Guru ihnen sagt. Auch das ist ein Boot. Es sind verschiedene Arten von Schiffen, die wir wählen. Manche Menschen wählen Nada. Nada bedeutet Musik. Durch Musik erreichen sie ihr eigenes Ziel. Manche Menschen suchen sich Japa-Meditation aus, um ihr Ziel zu erreichen. Manche Menschen wählen, sich ausschließlich um Tiere zu kümmern, sie zu füttern und nach ihnen zu sehen. Auch das ist ein Boot und eines Tages erreichen sie ihr eigenes Ziel. Manche Menschen machen ihre Arbeit zu ihrer einzigen Form der Verehrung. Manche Menschen sind nur am Arbeiten. Arbeiten, arbeiten, arbeiten, arbeiten, arbeiten. Selbst im letzten Moment arbeiten sie, arbeiten, arbeiten. Auch das ist in Ordnung, kein Problem. Auch das ist ein Boot. Unser Vedanta sagt, dass du/ihr ein beliebiges Boot wählen kannst/könnt. Das ist deine/eure Wahl. Wenn du/ihr eine Suite auswählst/auswählt oder auf den Markt gehst/geht, dann kannst du / könnt ihr eine jede Suite, ein jedes Hotel aussuchen, ganz nach deinem/eurem Geschmack. Manche Menschen trinken Kaffee, manche Menschen trinken etwas anderes, das ist ganz unterschiedlich … Fruchtsaft, manche Menschen Wasser, manche Menschen wollen Gouda, den Käse, andere wollen Holländer, Milch, … manche Menschen wählen ihrem Geschmack entsprechend, aber auch entsprechend ihres Budgets. Je nachdem wie viel Geld da ist, wenn viel Geld da ist: ok, dann nehmen wir ein großes, großes Zimmer, wenn du/ihr kein, ich kein Geld habe, dann ist ein ein oder zwei Sterne Hotel genug, ein drei Sterne Hotel ist genug. Vier Sterne Hotel oder du buchst / ihr bucht ein fünf Sterne Hotel. Wir haben Geld das ist deine/eure Entscheidung.

Manchmal treffen wir falsche Entscheidungen, manchmal. Das ist unglücklich, wenn wir falsche Entscheidungen treffen. Was passiert, wenn wir eine falsche Entscheidung treffen? Wir weinen und haben Sorgen und Probleme und dann kommen wir aus dem einen Problem heraus und in ein anderes Problem hinein und dann kommen wir in noch ein und noch ein und noch ein weiteres Problem. Trotzdem sollte unser Geist [mind] immer ausschließlich auf Gott gerichtet sein. Wenn du/ihr also für einige Zeit ein falsches Boot auswählst/auswählt, dann sitzt du/ihr in einem Boot, das nicht zu deinem/euerem Land fahren wird. Es ist sehr schwierig, da wieder herauszukommen. Denn wir sind bereits 25, 30 Kilometer unterwegs. Wie kommen wir da nun wieder raus? Also gehen wir erstmal zu dem Land [wo das Boot hinreist], dann kannst du / könnt ihr umsteigen, das braucht alles Zeit. Genau so ist unser Problem nicht wichtig. Unsere Sorge ist nicht wichtig. Unser körperlicher Schmerz ist nicht wichtig. Der Körper ist gar nichts. Wir werden diesen Körper hier eines Tages zurücklassen. Verstehst du / versteht ihr? Dieser Körper wird nicht zu Gott gehen. Wir nehmen ihn nicht mit. Das ist wie mit Raketen[systemen], es ist eine in der anderen, die Mutterrakete wird irgendwann abfallen und die innere Rakete wird weiterreisen, zu einem Planeten. Genauso gehen auch wir zu Planeten. Wir laden uns einige Karmas, einige Probleme, einige Verwirrungen auf. Manchmal sind wir mit einem falschen Freund / einer falschen Freundin, auch unser Lebensgefährte / unsere Lebensgefährtin ist manchmal nicht die richtige Wahl. Falscher Partner / falsche Partnerin. Dann leiden wir unter diesem Partner / dieser Partnerin. Männlich oder weiblich. Ein Leiden. Und dann kämpfen wir uns da langsam langsam heraus und nehmen einen neuen Partner / eine neue Partnerin. Auch dieser Partner / diese Partnerin ist ein sehr großes Problem. Doch eines Tages sagt Gott, dass es genug ist. Gott ist gütig genug. Eines Tages gibt es einen netten Partner / eine nette Partnerin. Nicht nur körperliche Anziehung. Es ist nur eine Herz zu Herz zu Herz Liebe. Körper-Körper ist nicht wichtig, Körper-Körper ist Kama [weltlicher Genuss; Verlangen], das ist nicht wichtig. Wichtig ist Herz zu Herz, das ist sehr wichtig. Eines Tages wirst du / werdet ihr mit Sicherheit einen guten Partner / eine gute Partnerin bekommen. Dann besteigen wir ein gutes Schiff. Ein großes Schiff. Dann werden wir unser Ziel erreichen.

Manche Menschen wenden sich der Sichtweise des Vedanta zu. Manche Menschen wie ich gesagt habe, es gibt sooo viele Wahlmöglichkeiten. Gott hat sooo viel Auswahl gegeben. Aber denkt darüber nach. Manche Menschen wollen gar nichts. Die wollen überhaupt gar keine Wahl. Sie sitzen einfach da und essen einfach, und sitzen und essen und sitzen und schlafen. Essen, sitzen, schlafen. Sie warten darauf, zu sterben. Auf ihren Tod. Ununterbrochen warten sie darauf, wann der Gott des Todes sie holen kommt. Auch das ist Tapas. Auch das ist eine Form von Japa. (Pause.) Auch das ist Japa. Dieser Mensch denkt sich immer „Wann sterbe ich? Wann sterbe ich? Wann sterbe ich? Wann sterbe ich?“ Es wird gegessen, so viel gegessen, Käse, dies, das, irgendwas, es wird gegessen und gegessen und gewartet, gewartet, gewartet, gewartet. „Wann sterbe ich, wann sterbe ich?“ Das ist auch „Oṃ Namaḥ Śivāya, Oṃ Namaḥ Śivāya, Oṃ Namaḥ Śivāya, Oṃ death god-aye Namaḥ, Oṃ death-god-aye Namaḥ, Oṃ death-god-aye Nama. Auch das ist Japa. Kein Problem. Auch das ist du kannst / ihr könnt damit weitermachen. Also manche Leute kultivieren ihr Tapa nur so. Das ist ein anderes Geschäft, es gibt verschiedene, verschiedene, verschiedene, verschiedene Wege. Das ist alles, aber unser Ziel ist nur ein einziges.

So, wie unsere europäischen Devotees, bin ich sehr glücklich. [oder: Aber mit unseren europäischen Devotees bin ich sehr glücklich.] So viel Zuneigung, Liebe ich kann das nicht erklären. Darum habe ich über Gefühle gesprochen. Unser Vedanta lehrt, dass du/ihr die Emotionen abkappen musst/müsst, dass du/ihr die Emotionen kontrollieren musst/müsst. Heute [jedoch] bin ich vollständig gescheitert. Denn mein Herz ist geschmolzen, meine Emotionen sind geschmolzen. Ich habe keine Worte. Am Anfang haben wir mit dem Konzert in Europa begonnen, in Dänemark, [nein,] in Holland. Ich bin sehr glücklich. So viele Menschen und wir haben auch ein kleines Center, sie schützen dieses Center und ihren Satsang, sie gehen immer zum Satsang.

So viele Menschen haben ihr Ziel bereits erreicht, denke ich. Sie haben ihr Ziel erreicht. Darum sage ich „hallo, wie geht es dir/euch?“ Insbesondere 10, 20 Menschen haben ihr Ziel erreicht. Nun schauen sie hierher zu uns, ihre Seelen schauen her. Denn ihr seid alle ihre Freunde/Freundinnen, nicht wahr? Sie sind sehr glücklich über dieses Programm, dieses Programm. Ich habe keine es ist nicht nötig, Namen zu nennen. Denn sie haben das Ziel bereits erreicht. Keine Namen mehr. Keine Adresse. Keinen Namen, keine Adresse. Daher will ich auch keine Namen verwenden, das wäre töricht. Namen wenn ich Namen verwenden würde, wäre das töricht. Denn sie haben ihr Ziel erreicht. Ein weiteres Mal sage ich Danke, Danke für den vielen Dienst, den sie Swamiji gegeben haben. Ihr seid alle meine Familie. Ich bin sehr glücklich.

Es gibt ein Wunder. Wieder. Fünfzig, fünfzig Jahre. Das goldene Jubiläum, dass Swamiji wieder gekommen ist. Das ist ein Wunder, ein wahres Wunder. Swamiji hat dies getan, Swamiji hat das getan, Swamiji hat dies gesagt das ist kein Wunder. Dies ist ein wahres Wunder, dass ich zurückgekommen bin. Ihr bleibt alle in meinem Boot. Ich segne [dich/euch] noch einmal, ich bete für das, was du/ihr wollt und was für dich/euch von gutem Nutzen ist. Das, was du dir wünscht / ihr euch wünscht, dass dein/euer Geist [mind] immer danach sucht/strebt, für welche Bestimmung du dich / ihr euch in dieser Geburt verbürgst/verbürgt und dass diese Bestimmung sich erfüllen möge und so segne ich [dich/euch] nochmals. Auch morgen werden wir hier ein kleines Programm haben. Also Europa: ich bin sehr sehr glücklich. Die europäischen Menschen [Devotees] halten immer fest. Das ist nicht meine Mission, das ist deine/eure Mission. Das ist dein/euer Sadhana, nicht meines. Ich bin nichts. Ich bin nichts. Ich habe [bin] wie ein Kabel, nein nein, wie ein Mikrophon. Wenn du/jemand hier hineinspricht [zeigt auf das Mikrophon], dann hören sie. Genauso bin ich ein Mikrophon. Ihr seid alle sprechende Menschen. Ihr seid alle Tapas-Menschen. Ihr seid alle Karma-Menschen / Menschen der Tat. Du musst dein / ihr müsst euer Karma gewinnen und du musst / ihr müsst glücklich sein, immer glücklich, glücklich, glücklich. Das ist genug. Ich denke, dass das genug ist. Meiner Meinung nach. Ich möchte dich/euch nicht ständig loben, aber diese Art von Tapas, diese Art von Buße ist genug. Ich segne [dich/euch]. Ich werde immer mit dir/euch sein. Du wirst / ihr werdet immer mit mir sein. Und so viele Male kommst du / kommt ihr nach Mysore. Manche Menschen nicht, für sie ist es sehr schwierig, zu kommen. Mach dir / macht euch keine Sorgen über das Alter, verstehst du / versteht ihr? Schau/schaut unser Freund [hier] macht sich keine Sorgen um das Alter. Unser Freund hier, Krishna, macht sich auch keine Sorgen um das Alter. Mach dir / macht euch keine Gedanken. Agastya macht sich auch keine Sorgen über das Alter. Macht sich keine Sorgen über Krankheit, macht sich keine Sorgen über das Unglücklichsein. Mach/macht weiter mit der Verbindung zu Guru, so sehr es nur irgend möglich ist. Sei/Seid dem Guru nahe. Das ist eine große Chance, denn Er hat dir/euch diese Art von Anweisung gegeben. Verpasse/verpasst sie nicht, ok. Ich verpasse sie nicht, du/ihr auch nicht. Ok, Jaya Guru Datta, Sri Guru Datta. Ich bin extrem glücklich.

Sri Swamijis Rede am 30. August 2026 in Basel, Schweiz

Original:

https://www.facebook.com/watch/live/?ref=watch_permalink&v=1113256547896953

Zeit: ab 1:56:30 bzw. 2:01:34

Ga Gaapathaye Nama

Jay Guru Datta

Singen von Oṃkāra, für einige Minuten ….

Diese Oṃkāra-Meditation ist sehr kraftvoll, um alle Cakras und alle Organe aufzuwecken. Außerdem gibt sie dem ganzen Körper mehr Energie. Und auch der Umgebung schenkt sie mehr Energie. Und nicht nur der Umgebung gibt sie mehr Energie. In der Umgebung befinden sich auch noch so viele Menschen, so viele Tiere und auch Insekten. Das Oṃkāra gibt gute Vibration. Oṃkāra ist Para Brahma. Der erste Buchstabe ist Oṃkāra. Dem Vedanta nach ist Oṃkāra alles. Dhyāna, wie eine Meditation. Alles ist in Oṃkāra enthalten. Es gibt drei Buchstaben: Akāra, Makāra, Ukāra. Das sind drei Buchstaben. Akāra. Makāra. Ukāra. Oooooṃṃṃṃ-ṃakāra. Diese drei Buchstaben, A, U und M, werden Piṅgalā erreichen. Dann [schwingt die Vibration weiter] von Piṅgalā zu Brahma Nāḍī. Wenn der Klang Brahma Nāḍī erreicht, wird er hier (zeigt auf den Punkt zwischen den Augenbrauen / das dritte Auge / Ājñā Cakra) hintreffen. Dann breitet sich [die Klangvibration] weiter im Körper aus (zeigt auf den Scheitelpunkt), über die Stirn, zum Rücken, zu unseren Cakras. Und von den Cakras wird sie sich weiter ausbreiten über die 72.000 Nervenbahnen und sie alle vibrieren/schwingen. Wenn sie schwingen, dann ist unser Atem, Vāyu, die Einatmung, die Ausatmung Vāyu – sauber. Und es entsteht ein perfekter Klang im Körper. Alle Blutgefäße, Nerven, Knochen, alle Systeme werden gereinigt. Das [Singen von Oṃkāra] ist also nicht nur ein Ādhyātmika-Weg. Oṃkāra ist nicht nur eine spirituelle Praxis, sondern trägt auch zur Gesundheit bei. Verbessert die Gesundheit. Und verbessert den Geist[eszustand]. Und hilft, den Geist zu kontrollieren. Und immer glücklich zu sein. Außerdem hilft es [das Oṃkāra-Singen] Kama, Karma und Avidya, Unwissen, zu kontrollieren. Kama ist Lust/Gier/Verlangen, immer Kama, Kama, Kama, Kama [mehr, mehr, mehr, mehr]. All das kontrolliert Oṃkāra. Und auch die schlechten Gefühle. Das ist sehr wichtig für unser Leben. Die Gefühle. Wenn [schlechte?] Gefühle da sind, ist das sehr ungünstig für unser Leben. Diese Gefühle führen zu Sünden, zu großen Sünden. Sie führen zu Sünden. Sie führen in die Hölle. Sie führen zum Gott des Todes. Der Gott des Todes ist glücklich über diese [schlechten Gefühle]. Also es gibt Verirrungen in unserem Geist, Verwirrungen. Keine Verbindungen. Und keine Freunde. Einige Verwirrung in unserem Körper und in unserem Geist. Daher gebe ich das immer meinen Datta-Devotees, meiner Familie mit: Bitte setz dich / setzt euch für ein paar Minuten hin, um Oṃkāra zu singen. Alleine. Du kannst dich / ihr könnt euch alleine hinsetzen. In einem Zimmer oder an einem beliebigen guten Ort. Ein guter Park, zum Beispiel, etwas Natur. Es soll ein natürliches Gefühl sein. Sitz/sitzt nur für ein paar Minuten. Und du kannst / ihr könnt Oṃkāra singen. Alleine oder zwei oder drei Leute zusammen. Singt Oṃkāra, aber nicht rhythmisch. Wenn drei oder zwei Leute zusammensitzen können, dann startet einer mit Oṃkāra und in der Mitte startet der nächste mit Oṃkāra. Denn wenn ich mit Oṃkāra beginne, Oooooṃ-, dann soll mein Freund / meine Freundin nicht jetzt, sondern erst in der Mitte mit Oooooṃ- dazukommen. Also er/sie hier singt Oṃkāram und er/sie hier singt ebenfalls Oṃkāram und in deiner Einatmung kannst du stoppen und diesem Oṃkāra-Klang zuhören. Dann hört er/sie auf, um Luft zu holen und kann dem Oṃkāra-Klang zuhören. Verstehst du / versteht ihr? Du kannst / ihr könnt zur selben Zeit dem Oṃkāra zuhören und zugleich pausieren, um Luft zu holen, vollständig einzuatmen so viel, wie du/ihr am Anfang halten kannst/könnt, am Anfang nicht zu viel halten, dann, nach und nach und nach und nach kannst du / könnt ihr die Luft länger halten. [Demonstriert eine Ein- und Ausatmung.]. Du kannst / ihr könnt also zur selben Zeit dem Oṃkāra lauschen und zur selben Zeit einatmen und etwas ausruhen. Nur ein wenig, eine Sekunde. Ooooṃ – nicht rhyhtmisch, du verstehst / ihr versteht? Du für dich, du für dich, du für dich, du für dich, entsprechend deiner eigenen Kapazität. Und zum Zeitpunkt der Einatmung kannst du / könnt ihr Oṃkāra hören. Was für ein wundervoller Klang. Aber diese Art von Zusammenkunft geschieht sehr selten. Nur mit einem Sadguru. Es geschieht sehr selten. Es reicht, wenn wir alleine oder zwei oder drei Menschen sind, diese Anzahl an Menschen, die sich versammeln und Oṃkāra singen bringt den Raum / die Halle und die Umgebung zum Schwingen. Du kannst / ihr könnt dem Klang von Oṃkāra zuhören. Aaaaaaaaaaaaa- der ganze Körper beginnt, zu vibrieren, zzzzzzzzzzzzzzzzz. Es gibt Prāṇāyāmas, verschiedene Prāṇāyāmas. Bhrāmarī Prāṇāyāma. Zzzzzzzzzzzzzzzzz Dieses Bhrāmarī Prāṇāyāma gibt ebenfalls Energie. Es gibt zwölf Prāṇāyāmas, verschiedene Prāṇāyāmas, die eine Menge an Energie freisetzen. Das ist keine leichte Aufgabe. Manche Menschen meinen, das sei nur Kinderkram, nein. Das ist sehr ernst zu nehmen, Oṃkāra. Der Klang von Oṃkāra ist sehr seriös. Wir verstehen Oṃkāra nicht. Aber wenn sich so viele Leute hinsetzen und Oṃkāra singen, dann heilen [die Klangvibrationen] unseren Körper. Was immer da für Probleme in unserem Körper und unserem Geist sind… Außerdem wird sich guter Schlaf einstellen. Wir brauchen Schlaf. So viele Menschen haben Schlafprobleme. Sooo viele Menschen leiden. Nur eine halbe Stunde, nur zehn Minuten. Aber es gibt körperliche Schmerzen. Ohne Schlaf beginnt der Körper, weh zu tun. Wie lange braucht es, um einzuschlafen? Also stehen wir auf. Wir wollen nicht schlafen. Sobald wir auch nur ein wenig schlafen ach, herrlich. Nun so, so viele Menschen nehmen Medikamente, um zu schlafen. Das ist nicht gut, ok? Nur selten, gelegentlich. Beim Reisen. Reise-Situationen sind anders, da kannst du / könnt ihr etwas Medizin nehmen. Aber zu jeder Nacht das ist nicht gut. Wenn es deine/eure Gewohnheit wird, Medikamente zu nehmen, dann wird es sehr schwierig, wieder ohne auszukommen. Sehr schwierig. Möglich, aber unter Schwierigkeiten. Daher ist ein Muss: das Essen ist sehr wichtig. Essen ist wichtig. Du kannst / ihr könnt nicht nur Käse … sondern verschiedene Arten von sooo viele Dinge, die wir haben. Grünes kannst du / könnt ihr auch essen. Manche Menschen mit gesundheitlichen Problemen wollen das nicht annehmen. Es gibt so viele Ärzte, die so viele verschiedene Ernährungsweisen empfehlen. Dieses Hefebrot ist nicht gut. Zu viel. Und auch Pizza … es ist nicht gut, Pizza zu essen. Pizza macht immer einen vollen Magen, kein Zweifel. Nur ein, zwei Stücke, das reicht. Aber nicht jeden Tag. Gelegentlich kannst du / könnt ihr Pizza essen. Aber du isst / ihr esst sie jeden Tag. Das ist nicht gut. Denn es wird sich später zeigen. Im Alter werden die Probleme zu dir/euch kommen. Nicht jetzt. Denn jetzt läufst du / lauft ihr herum, ok. Du bist / ihr seid sehr sicher. Du nimmst / ihr nehmt die Pizza und läufst/lauft herum, kein Problem. Aber im Alter / für das Alter ist Pizza sehr gefährlich. Und Brot ebenfalls. Sehr gefährlich. Auch Brot kannst du / könnt ihr gelegentlich essen. Nur an zehn, fünfzehn, zehn Tagen, sieben Tagen. Für den Geschmack. Also wie es zu essen gilt, ich verstehe, wir verstehen das nicht, ok. Aber trotzdem kannst du / könnt ihr von einem Arzt Empfehlungen einholen. Es gibt Ärzte für Ernährung, so, wie es Neurologen gibt, gibt es Ernährungsmediziner. Zu denen musst du / müsst ihr gehen und deinen/euren Gesundheitszustand und auch deine/eure Essgewohnheiten erklären. Die Essgewohnheiten. Dann kannst du / könnt ihr Kontrolle üben über diese Essgewohnheiten und auch über die Schlafgewohnheiten.

Gehe/geht am Morgen nicht zurück ins Bett. Wenn das für drei oder vier Tage zur Gewohnheit wird, wird es bereits sehr schwierig, abends wieder zu schlafen. Als Ausnahme, ok. Das zu machen, in der Früh zu schlafen. Aber mach/macht das nicht tagtäglich, in der Früh zu schlafen. Das ist sehr gefährlich. Und das ist sehr schädlich für die Konzentration. Wenn du/ihr die Bhagavad Gītā lernen willst/wollt, auswendig lernen willst/wollt (ahmt das Wiedereinschlafen nach…). Denn wenn du dich / ihr euch auf die Bhagavad Gītā konzentrieren willst/wollt oder auf ein bestimmtes Mantra, dann müssen alle Körperfunktionen, alle schlechten Eigenschaften des Körpers heruntergefahren werden. Dann wirst du / werdet ihr euch konzentrieren können. Wenn diese schlechten Aktivitäten nachlassen, dann wird der Geist sehr glücklich und sehr leer werden. Du wendest dich / ihr wendet euch der Bhagavad Gītā zu und schon fällst du / fallt ihr zurück (macht nochmal das Wiedereinschlafen nach). Du stehst / ihr steht früh auf und kannst/könnt auch deinen/euren Geist aufwecken. Oder du kannst / ihr könnt auch aufstehen und herumlaufen, um auswendig zu lernen. Aber du wählst / ihr wählt ein gutes Sofa. Herrlich, aaaah (ahmt das Versinken im Sofa und anschließende wieder Einschlafen nach…). So passiert es. Also: Konzentration. Musik hilft auch. Wenn du/ihr Musik hörst/hört und ein wenig schläfst/schlaft ok, gut. Das hat einen guten Effekt auf die Gesundheit. Eine gute Wirkung auf die Gesundheit, Ja. Sie [die Musik, bzw. die Kombination von Musik und Schlaf] wird automatisch heilen. Gestern haben sooo viele Menschen geschlafen. Sie sind sehr glücklich. Das waren nur ein paar Minuten. Die Musik ein paar Minuten vor dem Schlafengehen heilt bereits. Wir haben bis zu einer Stunde Energie. Wenn du/ihr für fünf Minuten Swamijis Musik hörst/hört beim Schlafen, gibt das eine Stunde lang Energie. Wenn du/ihr eine halbe Stunde [zu Seiner Musik] schläfst/schlaft, gibt das einen ganzen Tag lang Energie. Wenn du/ihr eine ganze Stunde zu Swamijis Musik schläfst/schlaft: einen Monat Energie. Einen Monat lang Energie. In Amerika gibt es dazu Experimente in Laboren. Solche Musik ist auch ok, aber Swamijis Musik ist anders. Verschiedene Noten, verschiedene Kombinationen von Tönen, es ist keine Musik. Und die Musik, die du/ihr in Indien oder in Amerika oder in Europa [von mir] hörst/hört, ist jeweils anders. Alle Noten sind anders, die Shrutis [Mikrointervalle] sind verschieden, die Stimmung/Melodie. Denn alles jede Note, jedes Shruti, jeder Klang soll direkt die Nerven ansprechen. Verstehst du / versteht ihr? Soll sie direkt treffen. Der Klang soll direkt in deinen/euren Körper gelangen. Dieser Klang heilt. Darum hat Swamiji zehn Minuten Flötenmusik gegeben. Du kannst / ihr könnt sie drei, vier oder auch fünf Mal anhören. Nicht herunterladen. Du kannst / ihr könnt auf Youtube gehen und sie dort anhören. Danach eine Pause, für zwei oder drei Minuten und dann kannst du / könnt ihr sie wieder spielen. Der Klang wird dein/euer Haus erfüllen. Es ist nicht nötig, sich hinzusetzen und zuzuhören. Du kannst / ihr könnt es [das Video] anmachen und dann arbeiten, das ist in Ordnung. Es sind nur zehn Minuten. Du kannst / ihr könnt auch für zehn Minuten zuhören, kein Problem. Ab heute kannst du / könnt ihr diese Flötenmusik, diese Flötenklänge für Meditation, verwenden. Verpasse/verpasst nicht Swamijis Kanal, den Kanal von Sri Ganapathy Sachchidananda. Du kannst / ihr könnt diesen Kanal auch abonnieren. Denn ich weiß, wie viele Menschen schauen. Swamiji gibt über diesen Kanal Energie. Verpasse/verpasst das also nicht. Du hast / ihr habt ein Telefon, ein Tablet, ein … also kannst du / könnt ihr auch aber nicht herunterladen! Geh/geht durch, geh/geht durch [das Öffnen/Aufrufen der Seite]. Das braucht zwei Minuten. Du kannst / ihr könnt das täglich fünf oder sechs Mal anhören. Das ist nur für einen bestimmten Zeitraum. Nur drei Monate. Danach wird Swamiji eine neue, andere Medizin verabreichen. Eine andere Melodie, eine verschiedenartige Stimmung. Nicht das hier. Das ist nur für vier Monate. Darum kannst du / könnt ihr das vier Monate lang anhören. Geh/geht nicht weg. Nach vier Monaten kannst du / könnt ihr gehen, kein Problem, oder auch weiter hören. Aber dies ist eine andere Medizin. Dies ist keine leichte Aufgabe. (Spricht auf Telugu).

Bhagavad Gītā: Bitte erhöht die Zahl der Bhagavad Gītā StudentInnen. (Spricht auf Telugu). Ich bin sehr glücklich. Trete/tretet der Bhagavad Gītā bei. Das Lesen der Bhagavad Gītā ist sehr wichtig. Langsam, langsam ist es möglich, auswendig zu lernen, kein Problem. Zunächst kannst du / könnt ihr das Lesen lernen. Das Lesen der Bhagavad Gītā. Ich denke, es gibt auch in der deutschen Sprache Bhagavad Gītā [Klassen] es ist also sehr, sehr leicht, auswendig zu lernen. Erst lesen. Erst lesen. Dann: Langsam, langsam auswendig lernen. Ok Meera, los geht’s ( … Spricht noch über Meera … beendet mit ein paar Worten auf Telugu.).

Übersetzung ins Deutsche von Meera